Morsen lernen

Heute geht morsen lernen anders, leichter und einfacher als früher. Fehler werden nicht mehr gezählt. Niemand muß den Text aufschreiben. Das Tempo ist unwichtig. Die Funkpartner einigen sich. Wer schreiben möchte, kann das tun. Papier oder PC. Oder im Kopf mitlesen. Mit Geben beginnt, wer schon gut hören kann. Am besten gleich mit der automatischen Taste. Aber auch hier ist alles möglich und erlaubt. Sogar der PC mit schlauer Software zum Hören, Schreiben und Geben. Morsen kann man lernen. In sechs Schritten. Und das macht Spaß.

 

Zeichen lernen

Jedes Zeichen klingt anders. Bis man sie alle gut kennt und auseinanderhalten kann, das dauert ein bisschen. 28 Buchstaben (mit Umlauten), zehn Ziffern und mindestens 4 Satzzeichen (Trennung, Bruchstrich, Punkt und Komma). Dazu kommen später noch ein paar Betriebszeichen. In dieser Phase schreibt man am besten auf, was man hört. Die Abstände zwischen den Worten müssen dabei auch erkennbar sein. Mehr_>>

 

Sicher werden

Lange grübeln, was das wohl für ein Zeichen war, geht im Funkbetrieb natürlich nicht. Die Nachdenk-Pausen müssen durch geduldiges Üben kürzer werden. Am besten auch hier alles mitschreiben. Mehr_>>

 

Wörter und Sätze

Normaler Text hat Wörter und Sätze. Kurze und lange. Manchen (kurze) Wörter kommen häufig vor. Mann erkennt sie bald am Gesamtklang und muss sie nicht mehr buchstabieren. Das Morsen-Hören wird allmählich flüssig wie das Lesen in der Grundschule. Mehr_>>

 

Rufzeichen

Vieles kann man erraten beim Funkbetrieb. Rufzeichen nicht. Die muss man korrekt hören. Beim ersten Mal, im QRM und auch wenn sie schlecht gegeben wurden. Vor allem bei SOTA oder beim Contest. Erst Zeichen für Zeichen und später dann das Rufzeichen auf einen Schlag. Am besten tippt man die Rufzeichen gleich in den PC. Das ist später beim Contest genauso.  Mehr_>>

 

Geben

Wer gut und sicher hört, kann mit dem Geben beginnen. Mit welcher Taste ist egal. Wer die Wahl hat, greift am besten zum Paddel mit Keyer-Elektronik. Da geht es um Fragen der richtigen Haltung. Da gibt es Vieles einzustellen. Da kann man sich leicht Fehler angewöhnen, die man später nur mühsam wieder los wird. Bei den ersten Gebeübungen braucht man unbedingt einen erfahrenen Telgrafisten als Coach neben sich.  Mehr_>>

 

Funken

Geschafft. - Jetzt kann man sich in den Funkbetrieb wagen. Am besten funkt es sich zunächst mit Freunden, die sich gegenseitig ihr Schneckentempo und ihre Fehler verzeihen. Dabei muss man sich viel Zeit nehmen und geduldig sein. Vor allem aber sollte man entspannt bleiben. Bitte nicht während der eigenen Aussendung die Luft anhalten. Das könnte schief gehen. Bei Schweißausbrüchen hilft ein Handtuch. Fehlerloser und flotter Funkbetrieb kommt von selbst. Zu Beginn genügt es, wenn der Empfänger ahnt, was der Sender geben wollte. ;-)  Mehr_>>